Ein Lied, Dich Zu Töten
Von hier, von ganz weit unten Sieht der Mond lebendig aus Er lacht lauter als die Sonne Nacht für Nacht, jahrein, jahraus Und die Fische, deren Schuppen Sterne in das Wasser malen Balancieren wie auf Seilen Tanzen auf trüben Strahlen Von hier mutet der Himmel an Als schmelze er Gesichter Die Augen flackern ihnen Wie eintausend Kerzenlichter Der Wind zeichnet auf Glas Er formt ein stummes Dach aus Wellen Die durch unsichtbare Hände Dort im Uferstaub zerschellen Von hier, von meinem Bettchen aus Da lausche ich dem Regen Höre wie sich all die Tropfen Auf die Haut des Sees legen Ich verzaubere den Sand Und lasse ihn wie Wolken schweben Nur hier unten kann ich fliegen Nur hier unten kann ich dir vergeben Lalala, Lalala, Lalala, Lalala, Lalala Lalala, Lalala, Lalala
Submitted by VladTheImpaler666 — Jul 08, 2026