Nornenwerk
Instrumental
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Durch alte knurr'ge Zweige, Sahest du das Abendrot. Amwind'gen Baum neun Nächte, Ein Opfer hoch erbot. Deine Himmel ragend Krone, Ein Wurzel bis zur Hel. Den Weg weist nach Walhalla, Am mächt'gen Eschenpfähl. Weltenbaum,oh Weltenbaum Esch'an Mimirs Born Weltenbaum,oh Weltenbaum Über Nidhöggs nagens Zorn Vom gewalt'gen Stamm drei Wurzeln Aus Der Krone tropfet Tau Der Täler grünt und stürzet Aus Windheims ödem Grau Erhaben stolz un ewig, Trotzest Lohe,Sturm und Beil. Aus allen Fasern sprießet Dir Leben,Kraft un Heil. Weltenbaum,oh Weltenbaum Esch'an Mimirs Born Weltenbaum,oh Weltenbaum Über Nidhöggs nagens Zorn Manch neue Zweig' entsprangen, Der Esch' an Jahre Viel. Dies Liedlein soll dich preisen, Auf ewig,Yggdrasil. Weltenbaum,oh Weltenbaum Esch'an Mimirs Born Weltenbaum,oh Weltenbaum Über Nidhöggs nagens Zorn
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Urzeit war's und Aare schrie'n, Von Himmelsbergen sank heiliges Nass. In Helgis Hallen die Nornen ziehen, Dem Hundingstöter Unterlass. Sie webten mächt'ge Schicksalsschnür', Nach West, nach Ost,nach Süd und Nord. So fest wie hohe Kampfesschwür', Von Helgis Hallen dem harmlich Ort. Im Harnisch steht der heut Gebor'ne. Der Königserbe,nun kam der tag. Ein letzer Schluk aus goldenem Horne, Die Reihen zu führer er vermag. Nicht ließ er den Hunding dem Felde stehen, Mit spitzen Stahl und langem Stiel. Durchstieß die Brünn mit Stahl,dem Harten, Schildlärm schwieg,der Hunding fiel.
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
In Rüstzeug auf gar stolzem Ross, So zogen Sie geschlossen Die Wehr geweiht in heil'ger Glut Des Kampfes unverdrossen Süß,der Walküren Kuss, Wenn dich der Stahl durchdringt. Bitter,der Abschiedsgruß, Den dir der Zeisig singt. Im wilden Ringen um,Ruhm und Macht, Der Schwerter Hall klingt aus, Gar schlechte Kund der Zeigis singt, Sein Lied vom Tod ein Graus Der Du ob allem waltes, Der alles weiß und sieht. Und ohne dessen Willen, Auf Erden nichts geschieht. Ich grüße dich Allvater, Dein Schirm und Schutz sind groß. Vor Schmach ward ich bewahret Und feindlichem Geschoß. Wild,der Walküren Ritt Zur Walstatt mit festem Grund. Sing' dieses Abschiedslied, Vöglein der Trauerkund Oh,hör auch jetzt mein Flehen, Du Himmerlsfürst mit Huld! Dem Schuldigen Verzeihest du Und strafest nud die Schuld. So Nimm denn auf in Gnaden Die toten Helden all. Dass ich,der einst sie grüßte In unsrer Väter Hall.
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Wenn feiner Nebel hoch,von grünen Wiesen steigt Wie ein grau Seidentuch,einsam durch die Felder zieth Dann ist die Zeit,wo die Nacht sich dem Ende neight Und Windes Kinderlied mit Schwere flieht Im finst'ren Tannengrund,tief dein Geist - so alt. Dort an dieseim finst'ren Ort Kein Weg sich durch die Wälder zieht Moos'ger Boden,verflecht' Gehölz Der Mondenschein im Schwarz versiegt Ahnenauge rings umber In Ehrfurcht voller Einsamkeit Kein Rascheln,kein Raunen Weit un breit. Wenn feiner Nebl hoch,von grünen Wiesen Steigt Wie ein grau Seidentuch,einsam durch die Felder Zieht Dann ist die Zeit,wo die Nacht sich dem Ende neigt Und Windes Kinderlied mit Schwere flieht Im finst'ren Tannengrund,tief dein Geist - so alt.
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Instrumental
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Schwarz der Himmel - der einst'ge Schönheit Hort Gen Süden ward Glut - und Aschewall gesehen. Schwarz der Wald,der in Feuersbrunst verdorrt In Brand gesctochen die Blätter,welche im Winde wehen. Schwarz die Asche,die sich legt auf unser Gewand Und blutverschmiert die Rüstung,die schützt in dieser Schlacht Schwarz die Zeit,die uns bleibt am Todesrand Ein Gefühl von Hass,zum Kriege entfacht. Der Krieg schneidet sich in unser Fleisch Und brennt Male,mit stählern' Gekreisch Land und Saat der Hel geweiht Ohn' Huld,voll Inbrunst - zur Kriegszeit. Am Abgrund des Todes,die Feinde fleh'n Es ist die Angst,die wir erspäh'n ...Doch aus Aschewall dringt edles Herr Zeugt von Wildheit und langem Speer... Stürmet hinab Hinab ins blut'ge Tal Ihr Schildmaiden Wodans Auf Himmlischem Rosse dar Stürmet hinab Hinab ein weit'res mal Zu wählen die Kühnen Für Allvaters Trosse gar. Der Krieg schneidet sich in unser Fleisch Und brennt Male,mit stählern' Gekreisch Land und Saat der Hel geweiht Ohn' Huld,voll Inbrunst - zur Kriegszeit. Stürmet hinab,hinab ins blut'ge Tal Ihr Schildmaiden Wodans,gar unbezwingbar Stürmet hinab,hinab ein weit'res mal Zu leiten die Kühnen in Allavaters Schar.
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Du liegst träumend und sacht, Geht ein Lied durch die Nacht, Zu den Bergen und Höh'n, Die seit Jahren ich nicht mehr gesehen. Zu den Bächen die leise, in uralter Weise Durch die Wälder ziehen und schließlich Auch nach Norden fliehen. Durch die rauschende Nacht Zieht ein Sturm über's Meer, Seine Ausläufer treiben Den Donner zu dir. Sei ein Gruß er von mir Aus dem Norden der Welt, Er ist fern, er ist einsam, Doch weiß ich, dass er dich erhält. Fernes land unbewohnt, Schlummert still unter'm Mond, Und vor Trauer und Wut Neige ich mich vor'm grollen der Flut. Fort zu gehen ist kein Weg, Doch kein Ziel und er lindert Weder Schmerz, noch Leid, Noch Liebe aus vergang'ner Zeit. Und im Rauschen der Nacht Zieht ein Sturm über's Meer Aus gewaltigen Schwaden Peitscht Regen zu dir. Sei ein Gruß von mir Aus den Fernen der Zeit. Er ist nass, kündet Einsamkeit, Doch seine Kälte befreit. Aus der glänzenden See Steigt empor in den Morgen, Die Sonne, wie Blut und es gleicht Ihr die Glut meines Kampf's. Verfolgen die Wolken, Die noch immer weinen, In dein Blätterheim. Buchenwälder verzeiht, Dass ich fort ging von hier. Weizenfelder versteht, Dass ich musste und wenn euch die Zugvögel fragen, wie es euch geht, Dann schickt Farn mit dem Südwind Zu mir und ich weiß, dass ihr lebt.
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026
Der Tau der Schlacht im Welschland versiegt. Von strammer Hand, kein Leben mehr hält. Zweige der Leichenvögel säumen das Land. Denn Wielandstahl in Blut sich wiegt! Der Schildmeiden Rösser, zaumzerrend im Wind. Hufschläge, wie Donner, gar mächtig und bang. Lassen beben die Erde, wie Kriegstrommeln Klang. Und jeder gleicht jedem, denn alle wir sind... Walhallaerben - gen Wallaskjalf wir gehen Ihr scheinenden Hallen empfangt uns, denn wir sind... Walhallaerben - vor Walvater stehen Den Kreis meiner Ahnen in Würde ich find. Gar strahlende Brünn, ein jeder hier trägt. Walvater Wodan - nimmst Leben, gibst Tod. Dir zum Schwur den Stahl wir heben. Und Tränen von Trauer in Midgard wägt. Und jeder gleicht jedem, denn alle wir sind... Walhallaerben - gen Wallaskjalf wir gehen Ihr scheinenden Hallen empfangt uns, denn wir sind... Walhallaerben - vor Walvater stehen Den Kreis meiner Ahnen in Würde ich find.
Submitted by Iron_Wraith — Jun 06, 2026