Kimm
Danke füa deine letzten Zeilen A wenn’s iangwia kleinmütig woan I hätt mas so niemois aussprechen traut Nua wo Liebe endet beginnt a Poesie Und monche Worte sprechen kloara Wia de G‘schehnisse vua a poa Joah San ned notwendig doch unausweichlich g‘wen Hom tiafste Ångst g’schürrt, owa de hod‘s braucht …de hods woascheinlich braucht… I vazeih uns ois und a de Deinen Ma woaß nia, es kunnt unsa letzte Gelеgenheit sei Vazеih ma a du ois und a de Meinen Mei letzter Tod is noh, du derfst mi boid vagessn Hod mei Sterbn dabei g’hoifn, dei Lebn z’vabessern? I woas es nimma, woast as du? Wia I no um di bemüht woa hob I vielerlei Masken trogn Hob vasuacht koa Wort z’valiern üwa Såchn de du bessa g’wusst host… …ois wia I… Owa hätt I g’wusst wia wuadn uns niamehr sprechn Oda hätt I glaubt I wuad daro zabrechen Hätt I donn vo dia mehr Scheu erwoat? Hätt I da unsa End donn scho so boid varrotn? Owa I bin no imma do Und a wenn I nimma dro glaub Dasd mi zan finden vasuachst Nua wenn’s so wa, I bin no do Oda wos glaubst, vamisst mi scho gnuag Um a poa Schnåps auf mi z’trinken? Oda host eh scho gnuag trunken Dasd mi endlich vamisst? I vazeih uns ois und a de Deinen Ma woaß nia, es kunnt unsa letzte Gelegenheit sei Vazeih ma a du ois und a de Meinen Mei letzter Tod is noh, du derfst mi boid vagessn…
Submitted by Celtic Frost — Jul 21, 2026
Dei liebevolle Geduid jenen Wahnwitz mit mir mitzanmochn Des Vaständnis dafia nebn am Menschen wia mia zan leben Dea immazua ruhelos woa, stets g’jogt und melancholiezerfressen Und imma mit oam Fuaß in am Gråb steht, des a si söwa g’schauflt hod …a Gråb des a si söwa g’schauflt hod… I hob a lächerliche Freiheit auf da ondan Seitn vamut Hob imma stiller g’lebt und nua g’woat, dass a mi hoit Woa jenseits vo froh & frei, woit leise ausm Lebn geh Wos ondas hob I nid vastondn, koa Glück, koa Gleichmut, gegen jedеn inneren Friedеn Heit woaß I, dass oi de schwaren Stunden De Todessehnsucht notwendig woa Um mein Weg zu dir z’finden Üwa kurze Schåttn und liachtdurchtränkte Föder Wenn de Liebe füa an ondan Menschen stärker wird ois jene für’n Tod Woaß ma, dass ma okumma is, wei so wiad ma nie wieda lieben Es woa a lächerliche Freiheit, de I jenseits dera Wödt g’suacht hob A Wödt in dea Wåhrheit nix bedeit, ma nid in Freiheit sondern goaned lebt Wenn’s de Liebe is, wos an gonz und goa umz’kehrn vamog und jede Faser varruckt Konnst nuamehr des empfinden, koa Bedrängnis mehr, des woaß I jetz Wenn’s a echte Liebe is, de imma und no länger währt Wenn ma jene Liebe empfinden ko, donn is‘ stärker ois da Tod Donn is des a Liebe stärker ois da Tod Und I bin mit ihr endlich frei wuan
Submitted by Celtic Frost — Jul 21, 2026