Schlafes Bruder
Gefangen im Leben, des tristen Alltags Sklaven die Stimmen des Zweifel, (der) Sinnlosigkeit sie schreien jeden Tag gefesselt von Weltlichkeit, ihr seid ein Trugbild des Zeitgeist, ein haufen Stimmen ohne Freiheit sie schreien jeden Tag Götter sterben, Engel weinen wo der Geist der Freiheit weht, Katharsis verblenden den Verstand im sinnlos blinden Glauben, verpassten sie die wahre Essenz, die im Inneren scheint sie schreien jeden Tag ihr seid verloren ohne Willen Satan zeigt den Weg, zur Freiheit Erhebet euch, ihr Suchenden wo Dunkelheit sich breitet im Glanz der wahren Wirklichkeit Katharsis entfaltet sich wir scheinen jeden Tag
Submitted by SerpentEve — Jun 21, 2026
Verloren im Schatten, verhüllt in ewigen schlaf Verweilt ihr Geist, ewiglich kalt war es am ersten Tage war es am letzten war ich allein oder bin ich zu früh gegangen? Ein Gefühl der Verlassenheit,so tief, als ob die Welt mich vergessen ließ. Das Delirium ist gewiß schöner als der ewige Zweifel Ihr Herz blutet still, von finsteren Gedanken zerschunden, Von falscher Trübsal zerrissen der Geist ist frei, von weltlichem Schmerz ein schwarzer Abgrund war ich allein oder bin ich zu früh gegangen? für immer verbannt ein Leichnam Aus überzeugung in dieser verlassenen Welt wird ihr Leid nicht enden Visionen tanzen, ich bin verlassen in dieser einsamen Welt so wird mein Leid nicht enden
Submitted by SerpentEve — Jun 21, 2026
der stein am weiher, trägt das kind, ein hauch, die seele im wind ich bleibe wach, komm nicht zur Ruh der schmerz, er lässt nicht nach Warum weidest du dich an meiner Trauer? In diesem Zeitgespann möcht ich nicht verweilen In meinem Geist hallen alle Stimmen wider. Ich bin verflucht, jede Symphonie des Elends zu hören, Die gabe wird zum Laster mir ertragen kann ich es nicht mehr Auf deinem Antlitz tritt ein Schauer, auf unerbittliches Geschrei so bleib ich wach, der Schmerz er lässt nicht nach Komm, o Tod, du Schlafes Bruder Komm und führe mich nur fort Löse meines Schiffleins Ruder Bringe mich an sicheren Ort Mein Wandel auf der Welt einer Schiffahrt gleicht so treibe ich dahin, kann kein land mehr sehen warum weidest du dich an meiner Trauer, so bleib ich wach, der Schmerz, er lässt nicht nach
Submitted by SerpentEve — Jun 21, 2026
Scheinheiligkeit und Deppade Leit, es is ma so zwider hauts eich überd Heisa ich hoff euch wirds dasteßn es sats ned die Guadn im Inneren gfeut wos sats es foische Leit i kinntat speibn keents eich bitte olle schleichn? es wird ma zbled, (mit eich) bitte drahts eich ham Scheinheiligkeit und Deppade Leit, es is ma so zwider hauts eich überd Heisa ich hoff euch wirds dasteßn (es is ma zbled) wo hots eich gschlaglt? es warad ois halb so schlimm wenns mi in ruah lassn dads bitte, drahts eich ham und wanns ma imma (und wieder) zwieda san in die Leitn hob i s gsteßn Scheinheiligkeit und Deppade Leit, es sats ma olle zwida
Submitted by SerpentEve — Jun 21, 2026
In der Stille, im Zwielicht der Resignation, Ich möcht mit dem Sturm durch die Erde jagen, Verblasst mir die Hoffnung Zu Asche zerfallen Die Welt umhüllt von grauer Schwere, Ein trister Schleier der Einsamkeit Meine Träume verweht, wie Nebel im Wind, Verloren im Abgrund, wo kein Licht mehr rinnt. Sehnsucht nach dem, blick in die Ferne längst verloren, das Flüstern der Hoffnung die Welt scheint ein Echo, ohne Bedeutung Meine Träume verweht, wie Nebel im Wind Verloren im Abgrund, wo kein Licht mehr rinnt. Die Zeit rinnt dahin, Dämonen im Kopf ein Sturm zieht auf wie ein Gewitter dass sich nicht legt Die Worte verstummen, der Atem verweht, (Mein Wahnsinn ist nichts anderes als ein Kummer der keine Entwicklung mehr erlebt alle Gedanken sind nur eine Funktion unseres Elends) Die Dämonen (der Dunkelheit) reiten auf den Flügeln des Sturms Meine Gedanken werden brüchig und irrational. Sterne sind erloschen, der Himmel tränert Blut im Schatten der Verzweiflung im Angesicht des Untergangs Der Wahnsinn triumphiert, das Schicksal scheint besiegelt, In den verwehten Weiten der Erinnerung Ein Hauch von Hoffnungslosigkeit umhüllt mein Sein
Submitted by SerpentEve — Jun 21, 2026
(dein Sommer ohne heilung den Winter kann ich nicht mehr spüren) schattenhafte Gestalten, leer und entseelt In den endlosen Wäldern, wo Dunkelheit quält. Kein Sinn, kein Zweck, nur endlose Qualen. Der Boden entstellt von Schatten verschlungen, sie brannten die Felder kurz Granaten zerspringen ein Land wird schwarz gerodet um zu töten Ein Idyll, dass euch im Dreck ersaufen lässt Die Gesetze gebrochen, die Vernunft zerfällt, In den endlosen Wäldern, wo Dunkelheit quält. dein Sommer ohne heilung, den Winter kann ich nicht mehr spüren Die Hände taub vom Graben wo Mut und Ehrgeiz versagen Ein Idyll, dass euch im Dreck ersaufen lässt
Submitted by SerpentEve — Jun 21, 2026
Dunkle Schatten ziehen über das Firmament die weltenseele bricht kein Entrinnen wird sein ein düsterer Sturm bricht über die Welten herein Verfluchtes Wesen aus dem Abgrund geboren, Seine Macht ist unheilvoll, Alles was euch retten kann, wird verloren. Die Götter erzittern, Vor seinem Zorn erbeben sie, Kein Licht bleibt übrig, nur endlose Dunkelheit. Das Wolkendach zerreißt, als Sterne verglühen, Die Welt versinkt in Chaos Die Seelen eurer Götzen verglühen. Verzweiflung und Leid erfüllen die Luft, Die Geißel der Sterne Verschlingt alles mit Wut. Ein letztes Flüstern wenn das Ende beginnt, Der Untergang naht, Alles verblasst und zerrinnt. Doch in dieser Apokalypse Keimt Hoffnung auf, Aus den Trümmern eurer Existenz Entsteht neues Unheil
Submitted by SerpentEve — Jun 21, 2026
des jüngste kind beim Hoizmochn erdroschn und des zweite, hams dasaufen lossn der Meister hots eich gsogt, was sein wird wenn der Teifl kurz ned aufpasst, für Wohl und Wechn des dritte Kind homs aussezaht, da steht des Kreiz herdaunten dann ham ses hängen lossn, bis nix mehr übrig war von ihr die Freiheit is a Geschenk, dass si ned jeder gern machn lasst damits es wissts, die Pflicht wird erfüllt! so is der Oide wieder kemman, für Wohl und Wechn ins Jenseits woitens eam verjogn, doch er is bliebn des vierte (Kind) homs ins Feier gmschissen im Totenstroh sois brennan doch den Zuan kinnts es ned verhatzn die Freiheit is a Geschenk dass si ned jeder machn lasst
Submitted by SerpentEve — Jun 21, 2026
die Mühsal des Alten, durchdringt die Stille wardt er nicht glücklich? der Teufelsgenosse ewig verdammt, den Weg zu schreiten befreit von der Vergänglichkeit, so muss er wiederkehren Ein dunkler Ruf, ein leiser Hauch, ein Warten das die Hülle stirbt die Seele ward schon längst dahin So lass mich kehren, ins Licht zurück, So lass mich kehren, ins Licht zurück, reich mir die Hand, doch sie verfällt die Weltenseele hat dein schicksal nicht vernommen verdammt um auf der Erde zu wandern ohne Leben ihr habt der Welt die Farbe entzogen alles ist Grau Im toten Schnee kann ich nicht ruhen
Submitted by SerpentEve — Jun 21, 2026