Stillleben
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Woher kommt all die Kälte die mich nachts erfrieren lässt Woher kommt all die Trauer die mich nachts nicht schlafen lässt Woher kommen all die Zwänge die mich dochschon so lang bedrücken Woher kommen all die Schmerzen
Submitted by Immortal — Jul 05, 2026
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Vergänglichkeit und Endlichkeit des leidend lebend Menschen Hoffnung erkämpft, erhalten, lang erträumt aus Wille, kraft mir selbst erwirkt Aus nichts erwarbt ein klarer Sinn ein Wissen, magnus totum est es wird bewusst mir, was wir sind warum wir taumeln durch die Zeit Kein Laut, kein Licht, obskure Kälte ein Lichtpunkt bin ich, mittendrin allein, in Ruhe, ewig Frieden flatternd egoistisch ist mein Sinn Wie um mein Glück der ewigen Stille zu beenden, spüre ich wie dort am Rand des Universums plötzlich Licht ins Schwarze bricht Es zieht und zerrt, es bebt und zittert, bin zum Licht, dort wartet er Führer, Wieger, Begleiter, Bruder fahl, abstrus, aeonenleer Schon ganz nah umfängt er mich Und schließt mich ein in weiche Schwingen er löscht den Willen, ganz und gar ein letzter Versuch, ihm zu entrinnen Tröstend grabestiefe Stimme gutural, beruhigend, krächzend Wer bist du, du kleines Licht willst meiner Macht entrinnen? Mit meiner ganzen Kraft werd ich mit Körper, Geist und allen Wissen mich wehren gegen dein Begehr die Ruhe will ich nicht mehr wissen Nichts ist hier, nur Licht und du die Waage und ein leerer Thron und dubioses dunkles Grau Er führt und zerrt mich, drückt und zupft er reisst und nimmt in Obbut ein Pfad erscheint, ich folge kraftlos Und auf dem Pfad erscheinen Bilder, Erinnerung an mich als Mensch alles, alles zeigt er mir Trauern, Glück und Liebe, Hass Der Weg, er endet hier und jetzt, das Urteil ist schon lang gefällt mein Begehr ist, dir zuletzt zu zeigen nun die Anderswelt Doch dann, er streckt die Hände aus, lässt mich aus der reinen Freude, reisst zurück mich, macht mich klein einsam und furchtbar allein Den Lohn erhältst du drunten tief, erwartet wird dein kleines sein, nun geh und leide, ewiglich!
Submitted by Immortal — Jul 05, 2026
Flammen lodern Kinder schreien Wände modern Alle schreien Menschen krächzen Alle trauern Menschen ächzen lang wirds dauern Alles tobt, Alles brennt 1000 Jahre werd ich leiden bis man meine sünd verzeiht Mörder, Diebe Lügner, Sünder Alles Blender Alles Blender Glücklich freudig nehme ich an was ich mir so lang erhofft Alle brennen, Alle sterben nur für mich bleibt alles beim alten leiden tu ich schon so lange
Submitted by Immortal — Jul 05, 2026
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"Nach Äonen quälend Schmerzen, grausam eiternden Geschwüren, ersann inmitten feurig Schwefels, ein Herzschlag flucht durch offene Türen, mein innerst Ich, es war der Ausweg, und leise zog ich mich zurück, und was auch immer mich umgab, für ewig wurd ich selbst mein Glück"
Submitted by Immortal — Jul 05, 2026