Tintakel
Fließende Bewegung Unheilvolle Segnung empfangen Stich um Stich das Bild auf die Haut gebannt Schamlose Empfängnis Sinnliches Gefängnis, Verlangen Etwas regt sich unter dem Wundverband In jeder Nacht Wenn es erwacht Die Haut so nackt wie nie zurückgelassen wird Ein Tintenbild Befreit und wild Fletscht Schattenzähne, wenn es nach den Opfern giert Tobende Pigmente Weder permanent noch beständig Schwarze Nebel, dürsten nach Fleisch und Blut Aus gefärbten Poren In Dunkelheit geboren, lebendig Fürchte die Rückkehr! Du weißt ja, wie weh es tut In jeder Nacht Wenn es erwacht Die Haut so nackt wie nie zurückgelassen wird Ein Tintenbild Befreit und wild Fletscht Schattenzähne, wenn es nach den Opfern giert Gezeichnet und doch wieder makellos und rein Es strömt dir von der Haut und tanzt im Mondenschein! In jeder Nacht Wenn es erwacht Die Haut so nackt wie nie zurückgelassen wird Ein Tintenbild Befreit und wild Fletscht Schattenzähne, wenn es nach den Opfern giert Die Farbe kriecht Im Morgenlicht Schwarz wie am ersten Tag, auf deine Haut zurück Ein Tintenbild Der Durst gestillt Der Frieden währt nur einen kurzen Augenblick Es kommt zurück!
Submitted by MetalElf — Feb 27, 2026
Frau Mond treibt im Wasser So silbern und schön Zittern schwimmt sie, wird blass, wer Kann ihr widerstehen? Ein endloses Flüstern Der Wellen bei Nacht So manch einer wüsst gern: Wann ist es vollbracht? Wie beständiges Raunen Aus Furcht, als Gebet Da ihre sprunghaften Launen Kein Mensch je versteht An eiskalten Stränden Sind Wellen geboren Und mit nichts in den Händen Gehst du bald verloren Hörst du die Sirenen Im plätschernden Tanz Ihr Singen, das Sehnen In deine Brust pflanzt? Trotz aller Gefahren Lass alle Vernunft Alte Hoffnungen fahren! Die Übereinkunft Vieler Stimmen aus Mündern Mit Zähnen bewehrt Wenn den lauschenden Kindern Ein Seufzen entfährt Wirf den Traum in die Fluten Den Mäulern zum Fraß! Lass dein Herz nicht mehr bluten Den Stein, wo's einst saß! Folg uns ins Ungewisse! Wirf ihn über Bord! Du wirst ihn kaum vermissen Komm, zieh mit uns fort! Die Lichter! Immer dichter Verbinden sich die Nebelklauen Ein Tosen Im Uferlosen Entwinde dich der kalten, rauen See! Wirf die Netze deiner Seele aus, ohne hinzuschauen! Lass den Ruf aus deiner Kehle, denn du kannst dir selbst vertrauen! Tu dir nicht weh! Luna, o Fortuna! Ist es auch morgen vorbei … es sei! Luna, o Fortuna! Der alte Schwur wiegt so schwer wie Blei: Ein Versprechen an den den Mond und den Klang, der darin wohnt Lass dich frei! In wellen! Schreie gellen Verflechten sich zu einem Singen Von oben Sieht man sie toben Als wollten sie die Welt verschlingen Geh Wirf die Netze deiner Seele aus, ohne hinzuschauen! Lass den Ruf aus deiner Kehle, denn du kannst dir selbst vertrauen! Tu dir nicht weh! Luna, o Fortuna! Ist es auch morgen vorbei … es sei! Luna, o Fortuna! Der alte Schwur wiegt so schwer wie Blei: Ein Versprechen an den den Mond und den Klang, der darin wohnt Lass dich frei! Ein Glitzern im Spiegel Ein Tunnel, ein Grab Zerbrich nicht das Siegel Und steig nicht hinab! Frau Luna muss fällen Ihr Bild wird verzerrt Sie sinkt zwischen Quallen Aus rotem Gallert Gesang wie ein Anker Der Widerstand brauch In den Fluten versank er Bald holt er dich nach Willst die Kette noch packen Die zur Finsternis rast Mit dem Reif um den Nacken Begrüßt du die Last Luna, o Fortuna! Ist es auch morgen vorbei … es sei! Luna, o Fortuna! Der alte Schwur wiegt so schwer wie Blei: Ein Versprechen an den den Mond und den Klang, der darin wohnt Lass dich frei!
Submitted by VladTheImpaler666 — Jul 07, 2026