Abyssus 2 (Musik)
Die Strömung hat dich fest im Griff Zieht dich ins stille Reich Verrotten wird manch ein stolzes Schiff Geripperesten gleich Die Strömung hat dich fest im Griff Du bist der Ketten dir gewahr Der Anker dir bewusst So vieles bleibt, wie's immer war Wenn du auch scheiden musst Du bist der Ketten dir gewahr Sieh dich in nimmersatten Fängen Auch das Licht gibt sich Schattenklängen hin Musik Hörst du nicht dein Kinderweinen? Musik Geisterstimmenwiderhall Musik Mörtel zwischen schwarzen Steinen Musik Und der Abgrund fürchtet deinen Fall Sag, war es je dort oben hell? War's nichts als nur ein Traum? Erinnerung verblasst so schnell Und bietet Zweifeln Raum Sag, war es je dort oben hell? Sieh dich in nimmersatten Fängen Auch das Licht gibt sich Schattenklängen hin Musik Hörst du nicht dein Kinderweinen? Musik Geisterstimmenwiderhall Musik Mörtel zwischen schwarzen Steinen Musik Und der Abgrund fürchtet deinen Fall Sag, welche Art von Schlaf ist das In dem du treibend schwebst Im kalten ausweglosen Nass? Du weißt nicht, ob du lebst Musik Hörst du nicht dein Kinderweinen? Musik Geisterstimmenwiderhall Musik Mörtel zwischen schwarzen Steinen Musik Und der Abgrund fürchtet deine Musik Mörtel zwischen schwarzen Steinen Musik
Submitted by MetalElf — Feb 27, 2026
Die Augen fest zusammengekniffen Seh ich von unten Schattenrisse von Schiffen Sie ziehen weit oben vorbei, ich kenn nie ihre Ziele Bald gehen ihre Rümpfe entzwei, und es bersten die Kiele Denn sie begegnen den Riffen Die Leuchtfeuer leiten euch, endlich seht ihr wieder Land Nach den vielen Irrfahrten Das Steuerrad gleitet aus der einst so tapferen Hand Doch die Untiefen warten Die Untiefen warten! Es regnet, es regnet, es regnet im Meer Die Münder stehen offen, die Augen sind leer Nichts bleibt, denn sie haben euch alles genommen Gewohnt, über Leichen zu gehen Im Untergang seid ihr hier alle willkommen Hier gibt es nichts falsch zu verstehen! Der Schiffsleib vom Felsenmaul aufgebissen Ein Holzgeschöpf von einem Raubtier gerissen Der Brustkorb des Wesens von Steinzähnen leicht aufgebrochen Hier unten im Sand nagen Krabben das Fleisch von den Knochen Wird euch jemand vermissen? Das Licht in der Finsternis schien wie ein Himmelsgeschenk Das die Engel euch schufen Stattdessen ließ man euch auflaufen und hat euch versenkt Wo die Untiefen rufen Die Untiefen rufen! Es regnet, es regnet, es regnet im Meer Die Münder stehen offen, die Augen sind leer Nichts bleibt, denn sie haben euch alles genommen Gewohnt, über Leichen zu gehen Im Untergang seid ihr hier alle willkommen Hier gibt es nichts falsch zu verstehen! Sie sind redliche, tüchtige Leute Klauben auf, was die Flut ihnen bringt Teilen sich schon seit jeher die Beute Alles, was nicht zum Meeresgrund sinkt Sehen sie Schiffe im Sturm in der Ferne Wird getan, was getan werden muss: Sie entzünden die alte Laterne als entsetzlichen Willkommensgruß Hier im nassen Grab regt sich das Leben Und bald werden sie endlich bezahlen Denn wir werden uns wieder erheben Machen Schluss mit den falschen Signalen! Es regnet, es regnet, es regnet im Meer Die Münder stehen offen, die Augen sind leer Nichts bleibt, denn sie haben euch alles genommen Gewohnt, über Leichen zu gehen Im Untergang seid ihr hier alle willkommen Hier gibt es nichts falsch zu verstehen!
Submitted by VladTheImpaler666 — Jul 07, 2026